Allgemeine Informationen zur Gemeinde Reifenberg PDF Drucken E-Mail

 

 

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Reifenberg, heute mit 874 (Stand 30.06.2009) Einwohnern, dürfte, wie aus Steinzeitfunden zu schließen ist, bereits vor und während der Eiszeit besiedelt gewesen sein Urkundlich wurde der Ort erstmals 1447 erwähnt. In diesem Jahre kaufte Herzog Stephan von Zweibrücken u. a. das Dorf Reifenberg von den Grafen von Homburg. Es gilt als sicher, dass der Ort schon früher bestand. Das Jahr seiner Gründung liegt jedoch im Dunkeln. Bereits im Jahre 1482 gehörte Reifenberg zur Pfarrei Winterbauch und zum Kloster Wörschweiler. Reifenberg wurde im Jahre 1544 protestantisch und gehörte zur Pfarrei Rieschweiler. 1782 kommt Reifenberg zur Pfarrei Maßweiler. Bereits im Jahre 1802 wurde die erste Reifenberger Kirche auf dem jetzigen Platz des Kreuzgärtchens errichtet, Dieselbe besaß aber wenig Fundament und musste bereits 1840 wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Die neue Reifenberger Kirche, welche im Jahre 1847/49 erbaut wurde, ist dem Heiligen Wendelinus geweiht und wurde am 24. August 1849 eingeweiht. Zur Ehrung an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erbaut der im Jahre 1921 gegründete Kriegergedächtnisverein die auf der 387 m hohen Häsel errichtete Kriegergedächtniskapelle. Der Baubeginn war am 26. April 1924. Die Weihe erfolgte am 25. Juli 1926. Seither ist sie weit sichtbar und in herrlicher Lage gelegen ein Wahrzeichen der Gemeinde Reifenberg und der Sickingerhöhe. In den Monaten April bis Oktober ist die Kapelle an Sonn und Feiertagen für Besucher geöffnet. Bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Reifenberger Ortsbild durch landwirtschaftliche Betriebe bestimmt. Heute gibt es nur noch wenige Vollerwerbsbetriebe und der Ort hat sich zu einer schönen und modernen Wohngemeinde entwickelt. Neben dem im Jahre 1982 errichteten Dorfgemeinschaftshaus. Welches das gesellschaftliche und sportliche Leben bereichert, besitzt sie auch seit 1993 einen eigenen Kindergarten, deren heutiger Betrieb in kirchlicher Trägerschaft geführt wird. Zahlreiche örtliche Vereine bieten Interessenten ein vielseitiges Freizeitangebot. Idyllische Wanderwege laden nicht nur Einheimische, sondern auch Gästen aus Nah und Fern, in große Waldgebiete bei herrlich frischer Luft zum Wandern und Verweilen ein. Auch der zu Reifenberg gehörende Stockbornerhof mit seiner weit über die Grenzen hinaus bekannten Ausflugsgaststätte steigert den Freizeitwert und zieht viele Besucher an.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Mai 2010 um 09:01 Uhr